Donnerstag, 3. Februar 2011

Warum küssen wir?

Die Kulturwissenschaftlerin Ingelore Ebberfeld über die Eigenart menschlicher Mund- zu-Mund-Begegnungen.


annabelle: Ingelore Ebberfeld, haben sich Adam und Eva bereits geküsst?
Ingelore Ebberfeld: Ich bin Atheistin und gehe als Wissenschafterin davon aus, dass die Wurzel des Küssens in der sexuellen Kontaktaufnahme liegt.

Was heisst das konkret?
Die Vorfahren der Menschen haben sich wie alle Säugetiere bei Begegnungen gegenseitig am Hinterteil beschnüffelt und beleckt, um die Empfängnisbereitschaft zu überprüfen. Als aus den Vierbeinern aufrecht gehende Zweibeiner wurden, wanderte diese sexuelle Kontaktaufnahme nach oben als Mund- und Nasenkuss.

Wer küsst sich denn nicht?
Die Inuit etwa, die man früher Eskimos nannte, rieben sich die Nasenflügel und berochen sich so. Die brasilianischen Zo’é-Indianer und die Suri in Äthiopien tragen grosse Nasenpflogs  beziehungsweise Lippenplatten. Beides macht einen Mundkuss unmöglich.

Wie nähern sie sich denn erotisch an?
Was die Zo’és machen, weiss ich nicht, aber ein verliebtes Choroti- oder Ashluslay-Mädchen in Südamerika zerkratzt ihrem Geliebten das Gesicht und bespuckt ihn. Und auf den Trobriand-Inseln im Südpazifik knabberten sich Liebende gegenseitig die Wimpern ab. Nun kann man denken, die seien ja völlig verrückt. Aber wenn man die Augenlider berührt, ist das eine sehr zärtliche Geste. Alle Verliebten auf den Trobriand-Inseln hatten ratzfatz keine Wimpern mehr. «Liebling» heisst denn auch «agu mitakuku» oder zu Deutsch «meine kleine abgeknabberte Wimper».


Warum ist der erste Zungenkuss ein unvergessliches Erlebnis?
Weil wir zum ersten Mal eintauchen in die Welt der Intimität zu zweit. Das ist eine Schwelle. Eine Never-come-back-Position. Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne. Selbst wenn der Junge doof war und sich auch so anstellte.

Weshalb erinnern wir uns nicht an die letzten Küsse einer Beziehung?
Das Ende ist nie so schön wie der Anfang.

Erinnern wir uns also nur an das Schöne?
Es gibt Küsse, die sind völlig harmlos, aber sie haben unter Umständen stattgefunden, die so verwurzelt sind in unserer Psyche, dass sie uns nicht mehr loslassen. Die Erinnerung an die dramatische Situation sagt uns: Wir haben gelebt.

Weshalb schliessen wir beim Küssen die Augen?
Die meisten Männer lassen sie auf.

Sie sagen das mit hörbarem Bedauern.
Ja. Wie wohl die meisten Frauen. Denn wer die Augen schliesst, hat ein grösseres Empfindungsvermögen, der Kuss wird intensiver. Allerdings verzeihe ich es den Männern: In archaischen Zeiten mussten sie ständig aufpassen, ob ein Feind auftaucht. Das ist wohl auch der Grund für das Aufreiten bei den allermeisten Tieren, wenngleich der Vorgang bei mancher Spezies recht tricky ist. Jedenfalls hat diese Kopulationshaltung einen enormen Vorteil für das Männchen respektive für unsere Vorfahren. Der Mann hat nämlich das Weibchen unter Kontrolle und den Feind im Blick. Das archaische Schutzverhalten lässt Männer beim Küssen also manchmal blinzeln.

Wer küsst lieber: die Frauen oder die Männer?
Wir sitzen etlichen Vorurteilen auf, aber an manchen ist auch manches dran. Meine Kussstudie konnte etwa bestätigen, dass Frauen lieber küssen als Männer, jedenfalls auf Dauer. Am Anfang einer Beziehung herrscht quasi eine Pattsituation, doch je länger sie währt, desto weniger küssen Männer um des Küssen Willens. Auch diese geschlechtsspezifischen Reaktionen basieren auf archaischen Grundmustern. Sie strebt eine langfristige und stabile emotionale Beziehung an, er will möglichst schnell zum Ziel kommen. 

Welches Geschlecht küsst besser?
Männer stufen sich als nicht so gut küssend ein. Frauen schon.

Was wird als intimer eingestuft: das Küssen oder das Miteinander-Schlafen?
Das Küssen wird von beiden Geschlechtern als intimer eingeschätzt. Eine meiner Studentinnen lieferte einmal eine gute Begründung: «Meine Zunge kann beim Küssen nicht lügen.»

Gibt es weitere Klischees?
Ja. Für Frauen sind Küsse ein Thermometer, an dem sie den Stand der Beziehung ablesen. Und Männer setzen das Küssen zielorientierter ein, zumindest was das erotische Küssen anbelangt. Sie wären gut beraten, ihre Frau hin und wieder ohne sexuelle Absicht wollüstig zu küssen.

«Eine geküsste Frau ist halb gevögelt»: Stimmt das italienische Sprichwort?
Der Spruch ist nicht dumm. Und wie wir alle wissen, kommt es zu brennend heissen Küssen, brennt auch bald alles andere. Übrigens gilt noch heute auf Sizilien als verlobt, wer sich in der Öffentlichkeit auf den Mund küsst.
 
Das ganze Interview: Warum küssen wir?



Dienstag, 1. Februar 2011

I'm only me when I'm with you


I'm only up when you're not down
don't wanna fly if you're still on the ground
it's like no matter what I do
well you drive me crazy half the time
the other half I'm only trying to let you know that what I feel is true
and I'm only me when I'm with you

Samstag, 29. Januar 2011

no one to tell us no, or where to go, or say we're only dreaming

I can show you the world
Shining, shimmering, splendid
Tell me, princess, now when did
You last let your heart decide?

I can open your eyes
Take you wonder by wonder
Over, sideways and under
On a magic carpet ride

A whole new world
A new fantastic point of view
No one to tell us no
Or where to go
Or say we're only dreaming

A whole new world
A dazzling place I never knew
But when I'm way up here
It's crystal clear
That now I'm in a whole new world with you
Now I'm in a whole new world with you

Unbelievable sights
Indescribable feeling
Soaring, tumbling, freewheeling
Through an endless diamond sky

A whole new world
Don't you dare close your eyes
A hundred thousand things to see
Hold your breath - it gets better
I'm like a shooting star
I've come so far
I can't go back to where I used to be

A whole new world
Every turn a surprise
With new horizons to pursue
Every moment red-letter
I'll chase them anywhere
There's time to spare
Let me share this whole new world with you

A whole new world
That's where we'll be
A thrilling chase
A wondrous place
For you and me

Mittwoch, 26. Januar 2011

First few days in a whole new world

Das Leben in Brighton ist vorallem noch neu, aber auch aufregend.
Jeden Tag treffe ich so viele neue Leute, deren Namen ich leider gleich wieder vergesse.
Jeden Tag lerne ich neue Wörter, Ausdrücke..und es ist echt anstrengend, nach so langer Zeit wieder in der Schule zu sitzen. Trotzdem geniesse ich es, mein Hirn wieder etwas zu gebrauchen, und jeden Tag meine Fortschritte im Englisch zu bemerken.

Meine Hostfamily ist zauberhaft. Sie sind echt fürsorglich und lieb und ich geniesse die angenehme Atmosphäre bei ihnen sehr.
Mein Zimmer hat alles, was man benötigt und ist richtig kitschig englisch eingerichtet, aber ich fühle mich sehr wohl.
Zudem wohnt noch eine Spanierin bei mir, und trotz dem schlechten Englisch von ihr,  verstehen wir uns super und unterhalten uns halt mit Händen und Füssen :)

Und heute Abend ist Ausgang im Coco Loco angesagt, da bin ich ja mal gespannt... ;)
cu

Dienstag, 25. Januar 2011

Words inside me

I try to talk to you, but I don't know what to say.
I am afraid you don't want me to say anything.
So I don't.
But inside of me there are words waiting to come out.
And tell you how I feel.
Like how I miss you.
And how I need you in my life.
And especially how much I want you.
But those words may forever stay in my heart - locked inside.
Sometimes I wonder if there are words locked inside you too.
But I'll never know.

Sonntag, 23. Januar 2011

Bye bye, Switzerland!

It is so hard to leave - until you leave.
And then it't the easiest god damned thing in the world.


Genau in diesem Moment suche ich im Gewimmel des Flughafens das richtige Gate,
schlängle mich mit meinen beiden Koffern durch die Leute,
und bin froh, wenn ich endlich im Flugzeug sitze.
Die Fahrt ins Ungewisse kann beginnen.


Samstag, 22. Januar 2011

Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen!

Mein halbes Leben warte ich schon auf diesen Moment.
Einfach weggehen.
Für ein halbes Jahr.
Auf und davon.
Abschiedstränen und Kummer.
Riesige Vorfreude und nervöses Kribbeln.
Ich werde für 5 Monate in Brighton, England sein.
Neues Land, neue Familie, neue Schule.
Und die Nervosität steigt mit dem Gewicht des Koffers.
Morgen ist es soweit.

Nie war mehr Anfang als jetzt.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Was mich bewegt

Man muss den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen -
und dann
gebären ...

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht ,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit ...

Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.


(Rainer Maria Rilke)

Samstag, 15. Januar 2011

I want you.



so it's not gonna be easy. it's going to be really hard; we're gonna have to work at this everyday, but i want to do that because i want you. i want all of you, forever, everyday. you and me.. everyday.

Dienstag, 11. Januar 2011

Remember when...

Remember when getting high meant swinging in the playground?
When protection meant wearing a helmet?
When the worst things you could get from boys were cooties?
When Dad's shoulders were the highest place on earth and Mum was your hero?
Your worst enemies were your siblings?
Race issues were about who ran the fastest?
War was only a card game?
The only drug you knew was cough medicine?
And wearing a skirt didn't make you a whore?
The only things that hurt you were skinned knees?
Goodbyes only meant until tomorrow?
The only drama you knew of was Romeo and Juliet?
The only thing you could cheat in was games, and players were only for sports, not relationships?
The only curse word you knew was "shut up"?
The only way we could change was with clothes and not ourselves?
Yet we absolutely couldn't wait to grow up and now growing up is our worst fear.
It's funny how hello is always accompanied by goodbye.
It's funny how good memories can make you start to cry.
It's funny how forever never seems to really last.
It's funny how much you'd lose if you forgot about your past.
It's funny how friends can just leave you when you're down.
It's funny how when you need someone they're never around.
It's funny how people change and think they're so much better.
It's funny how so many lies can be packed in one love-letter.
It's funny how people forgive even though they can't forget.
It's funny how one night can contain so much regret.
It's funny how ironic life turns out to be.
But the funniest part of it all, is that none of it's funny to me.
I believe that everything happens for a reason.
People change so that you can learn to let go, things go wrong so you can appreciate them when they're right, you believe lies so you eventually learn to trust no-one but yourself and sometimes good things fall apart so better things can fall together.
And there comes a point in your life when you realise who matters, who never did, who won't anymore and who always will.
So don't worry about the people from your past, there's a reason they didn't make it to your future.

Sonntag, 9. Januar 2011

2 weeks to go!

In 2 Wochen beginnt mein neues Leben.
Alles neu. 5 Monate Brighton.
Brighton's gonna brighten up my life.
Weg von allem - alles weg von mir.
Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
Ich bleibe dieselbe Person, aber alles um mich herum verändert sich.
Werde auch ich mich verändern?
Nur wer Veränderungen akzeptiert, kann auch wachsen.
Ich sehne die Veränderung herbei, und trotzdem werde ich vieles vermissen.
Schöne Stunden voller Liebe, im Arm gehalten zu werden, die Vertrautheit geniessen.
Es kommt wie's kommen muss.
Und das wird gut.



Allen Veränderungen, selbst jenen, die wir ersehnt haben, 
haftet etwas Melancholisches an, 
denn wir lassen einen Teil von uns selbst zurück. 
Wir müssen ein Leben sterben, ehe wir ein anderes beginnen können. 

Samstag, 8. Januar 2011

one in a million

there are a million reasons to love me
and there are a million reasons to hate me.
pick one.

Sonntag, 2. Januar 2011

Impossible is nothing.

Unmöglich ist ein Wort, mit dem Menschen um sich werfen, für die es einfacher ist, die Welt so zu akzeptieren, wie sie ist, statt das Risiko einzugehen, sie zu verändern.
Unmöglich ist keine Tatsache.
Es ist eine Meinung.
Unmöglich ist keine Feststellung.
Es ist eine Herausforderung.
Unmöglich ist Potenzial.
Unmöglich ist vergänglich.








































Impossible is nothing.